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Wraps aus Kichererbsenmehl

Aktualisiert: 30. Juni 2019


Die Kichererbse ist eine Hülsenfrucht, die zur Ordnung der Schmetterlingsblütler zählt. Da sie vorwiegend in wärmeren Gebieten gedeiht, ist sie beispielsweise in Süd- und Zentralasien, Indien, Mexiko sowie im Mittelmeerraum angesiedelt. Kichererbsen sind leicht verdaulich und in der Küche vielfältig einsetzbar, man kann sie getrocknet erwerben oder bereits vorgegart in der Dose oder im Glas kaufen.

Kichererbsen enthalten, wie die meisten Hülsenfrüchte, viel Eiweiß (etwa 20%). Noch dazu enthalten sie Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium, sowie einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Bei den Vitaminen sind v.a. die B-Vitamine, Vitamin A, C und E zu nennen. Auch mit Ballaststoffen ist man hier gut versorgt.


Laut der TCM wirken Kichererbsen u.a. Qi-tonisierend und dessen freien Fluss regulierend, zusätzlich tonisieren sie das Blut, regulieren die Verdauung und transformieren Feuchtigkeit.

Für unsere Wraps brauchen wir die Kichererbsen aber in einer ganz besonderen Form: als Mehl. Wer eine Getreidemühle besitzt, kann Kichererbsenmehl aus getrockneten Kichererbsen ganz einfach selbst herstellen. Für alle anderen (so wie auch mich), gibt es das Kichererbsenmehl fertig zu kaufen. Man findet es meist bereits in gut sortierten Supermärkten oder Drogerien, bestimmt aber in Reformhäusern und Bio-Shops.

Das Mehl ist glutenfrei und daher auch bei Glutenunverträglichkeit bestens geeignet.

Basis für 2 große und 2 mittelgroße Wraps

- 125 Kichererbsenmehl

- 25g Kartoffelstärke

- 250ml Wasser

- ½ TL Salz

- ½ EL Öl

Die Kartoffelstärke macht die Wraps etwas weicher, man kann aber auch nur Kichererbsenmehl verwenden.

Das Mehl und die Kartoffelstärke mit einem Schneebesen gut verrühren, danach das Wasser dazugeben und alles gut vermengen. Öl und Salz hinzugeben und nochmals gut mit dem Schneebesen verrühren.

Am besten lässt man den Teig etwa 20 Minuten ruhen, so kann er besser binden und bekommt die richtige Konsistenz.

Die Zubereitung der Wraps erfolgt wie bei Palatschinken (Pfannkuchen):

etwas Öl in einer gut beschichteten Pfanne erhitzen (bei herausragender Beschichtung auch ohne Öl), etwa 1 Schöpfer Teig in die Pfanne geben, verteilen und backen lassen. Wenn sich der Wrap lösen lässt, wenden und nochmals kurz backen.



Der Teig ergibt 2 große und 2 mittelgroße Wraps. Diese können nun nach Lust und Laune belegt werden (z.B. mit meinem mediterranen rote Linsen-Aufstrich, Gemüse, Avocado, Tofu, Salat etc.).

Natürlich können sie auch süß (z.B. mit Obst, Kompott etc.) belegt werden, jedoch ist zu beachten, dass das Kichererbsenmehl nicht ganz so neutral schmeckt, wie herkömmliches Mehl, das man z.B. für Palatschinken verwendet.

Einfach ausprobieren und nach eigenem Gusto variieren!

Für Frittaten als Suppeneinlage eignen sie sich übrigens auch wunderbar!


Die Wraps aus Kichererbsenmehl sind leicht verdaulich, glutenfrei, laktosefrei, vegan und enthalten viel Eiweiß.

Sie können sowohl warm als auch kalt gegessen werden, am Vortag vorbereitet eignen sie sich auch gut zum Mitnehmen in die Arbeit oder für Kinder in die Schule!

Mahlzeit,

eure Conny