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Veganes Omelette

Ein Omelette, 100% pflanzlich, das tatsächlich nach Ei schmeckt?

Natürlich geht das!

Auch in der pflanzenbasierten Küche möchte man natürlich auf nichts verzichten! Mittlerweile gibt es eine enorme Auswahl an pflanzlichen Lebensmitteln, die es sehr leicht macht, passende Alternativen zu den tierischen Produkten zu finden und jegliche Art der Mahlzeiten nachzukreieren.


Veganes Omelette aus Kichererbsenmehl


Kichererbsenmehl ist DER Klassiker, wenn es um Eiersatz in der veganen Küche geht. Ich nutze es sehr gerne als Basis für herzhafte "Ei"-Muffins, als "Ei"-Füllung für meine Gemüsequiche oder eben direkt als Alternative zum Omelette.


Ein bisschen Farbe, bitte!


Die gelbe Farbe bekommen wir durch Kurkuma-Pulver! Es rundet nicht nur den Geschmack ab, sondern gilt auch als eines der gesündesten Gewürze! Der enthaltene Inhaltsstoff Curcumin ist ein starkes Antioxidans, welches sich in der Prävention und auch Therapie diverser Erkrankungen als positiv erwiesen hat (Michael Greger MD, "How Not To Die", 2017).


Woher kommt denn der Ei-Geschmack?


Natürlich darf in einem Omelette der Ei-Geschmack nicht fehlen! Hier gilt es in die Trickkiste der Gewürze zu greifen: das indisches Schwefelsalz Kala namak schmeckt täuschend echt nach Ei und landet daher auch in meinem Rezept. Man findet das Gewürzsalz in diversen Bioläden, Reformhäusern oder in gut sortierten Drogerien.


Kein Omelette ohne Käse?


Liebt ihr auch einen leicht käsigen Geschmack in eurem Omelette? Natürlich kann man ganz einfach veganen Käseersatz hinzufügen. Wer aber auf die zusätzliche Fettquelle, nicht aber auf den Käsegeschmack, verzichten möchte, setzt am besten Hefeflocken ein. Sie werden in veganen Rezepten gerne aufgrund ihres käsigen Geschmacks genutzt (z.B für Parmesan) und können einfach überall darüber gestreut oder eingerührt werden. Hefeflocken schmecken nicht nur toll, sondern enthalten auch einige B-Vitamine (außer Vitamin B12!), welche in einer pflanzlichen Ernährung kritisch sein können.


Vegan und proteinreich, ganz ohne Ei!


Das Rezept schafft es auf tolle 25g Protein pro Portion und das ganze ohne Soja!

Wer eine Scheibe Vollkornbrot dazu isst, rundet außerdem das Aminosäurespektrum perfekt ab!


Meine Basismischung für veganes Omelette kann natürlich beliebig erweitert, mit Gemüse gemischt oder auch mit Salat gefüllt werden. Ich mag die Konsistenz gerne etwas fester (schon glibberige Eier mochte ich nie), wer es aber gern etwas weicher oder klebriger mag, kann etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen oder auch 1-2 EL Seidentofu in die Masse einrühren.


Rezept Veganes Omelette


Zutaten (1 Portion)

  • 75g Kichererbsenmehl (z.B von KoRo)*

  • ca. 140ml Wasser (wer es weicher möchte, gerne auch bis 150ml)

  • 1/2 TL Kala namak

  • 1/2 TL Kurkuma

  • 1 TL Hefeflocken (z.B. von KoRo)*

  • frisches Basilikum oder Petersilie gehackt

*(spare -5% auf alles bei KoRo mit dem Code "feelgood5"/unbez. Werbung, Kooperation)


Zubereitung


Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und ca. 10 Minuten stehen lassen. So kann die Masse besser binden. In einer gut beschichteten Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Masse in die Pfanne geben. Das Omelette auf einer Seite gut durchbacken lassen (die andere Seite sollte nicht mehr flüssig sein), dann wenden und die zweite Seite fertig backen lassen.


Tipp: das Omelette am Ende mit etwas frisch geriebenem Pfeffer bestreuen, so werden die Inhaltsstoffe des Kurkuma besser aufgenommen!



Für alle, die es genau wissen wollen: Nährwerte Veganes Omelette pro Portion


(berechnet mit www.cronometer.com, kein Anspruch auf Korrektheit)



















Viel Freude beim Ausprobieren & Nachkochen,

Conny



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