Beeren Granola

Sommerzeit ist Beerenzeit!


Betrachtet man den sommerlichen Saisonkalender, wird schnell klar, worauf wir die nächsten Wochen nicht verzichten müssen: Beeren in allen Variationen!

Ganz klar natürlich, dass hier auch ein saisonales Granola für den sonnigen Frühstückstisch nicht fehlen darf!



Damit jedoch das Granola das ganze Jahr über nachgebacken werden kann, kommt bei mir Beerenpulver hinein!

Ich liebe den leicht säuerlichen Geschmack von schwarzer Johannisbeere! Zusammen mit dem Mohn & einer weiteren wertvollen Zutat (gesprosstem Buchweizen!), haben wir hier eine großartige Nährstoffbombe! In der Traditionellen Chinesischen Medizin dient der saure Geschmack dazu, die Säfte im Körper zu halten. Das schützt vor Austrocknung und ist daher perfekt als Ergänzung für die Ernährung im Sommer!


Beeren stecken voller Antioxidantien & stellen eine der gesündesten Obstsorten dar!

Wenn du lieber Himbeer- oder Erdbeerpulver verwenden oder dein Granola mit Fruchtstückchen aufpeppen möchtest, kannst du das natürlich ganz easy tun! Lass deiner Fantasie freien Lauf!


Geheimzutat: Buchweizensprossen!


Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen und zählt somit zu den Pseudogetreiden. Er ist #glutenfrei und sehr leicht bekömmlich!

Wer bereits meine anderen Granolavarianten kennt, weiß, dass ich ihn bereits bei diesen Rezepten als knusprige Zutat dabei hatte. Diesmal kommt er aber in einer Spezialversion daher: gesprosst bzw. gekeimt!


Warum keimen oder sprossen?

Durch den Keimvorgang steigt der Gehalt an verschiedenen B-Vitaminen im Keimgut an, Proteine werden leichter verdaulich & Mineralstoffe sind besser verfügbar. Es kommt zum Abbau sogenannter "antinutritiver Inhaltsstoffe" (z.B. Phytinsäure), welche ansonsten die Mineralstoffaufnahme beeinträchtigen können.

Wir haben also einen höheren Gehalt an Nährstoffen UND eine bessere Verfügbarkeit derselben! Außerdem macht das Keimen den Buchweizen noch besser verträglich.

Na, wenn das keine Gründe sind, dem eine Chance zu geben :-)!


Buchweizen enthält übrigens alle 8 unentbehrlichen Aminosäuren und ist besondern reich an Tryptophan (eine Aminosäure, die für die Bildung unseres Glückshormons Serotonin & unseres Schlafhormons Melatonin wichtig ist) und Lysin (eine sog. limitierende Aminosäure bei veganer Ernährung).

Er steckt außerdem voller Antioxidantien, Coenzym Q10, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan & Selen!


Wie lässt man Buchweizen keimen bzw. sprossen?

Die gewünschte Menge Buchweizen für 1-6 Stunden in Wasser einweichen. In ein Sieb abgießen und an einem hellen Ort 1,5-2 Tage im Sieb keimen lassen (es bilden sich kleine "Schwänzchen"). 2-3x pro Tag mit frischem Wasser durchspülen, das war's schon!

Buchweizen keimt sehr schnell - nach der ersten Nacht sieht man bereits die ersten kleinen Keimlinge, am 2. Tag ist er schon fertig und kann weiterverwendet werden!


rechts: nach 2 Tagen (fertig)





links: nach 1 Tag




Rezept Beeren-Granola


Zutaten (für 1 Blech)

  • 250g Haferflocken

  • 130g gesprosster Buchweizen

  • 80g Leinsamen ganz

  • 90g Mohn

  • 60g Mandeln (grob gehackt)

  • 6 EL schwarzes Johannisbeerpulver (z.B. von KoRo)*

+

  • 40ml rote Rübensaft

  • 50g Kokosöl

  • 50g Mandelmus weiß (z.B. von KoRo)*

  • 3 EL Dattelsirup

  • 50ml Wasser

(*bei den Zutaten von KoRo könnt ihr auf jede Bestellung -5% sparen, einfach den Code "feelgood5" im Warenkorb angeben // unbez. Kooperation)



Zubereitung


Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Das Kokosöl in einem Topf schmelzen & die anderen flüssigen Zutaten dazugeben und gut verrühren. Dann die flüssigen Zutaten unter die trockenen mischen und alles gut vermengen.


Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Granola auf einem, mit Backpapier ausgelegten, Backblech gleichmäßig verteilen und etwas festdrücken.

Das Granola bei 180° 10-15 Minuten backen lassen, dann vorsichtig durchrühren und bei 160° nochmals 10 Minuten weiterbacken lassen.


Danach das Granola gut auskühlen lassen und in einem luftdicht verschließbaren Behälter aufbewahren!


Tipp: durch den Backvorgang kann leider die knallige rote Farbe etwas verschwinden. Bezüglich Geschmack tut dies nichts zur Sache, wer jedoch die schöne Farbe beibehalten möchte, rührt am Ende am besten nochmals etwas Beerenpulver in das Granola ein!



Viel Freude beim Ausprobieren & Schlemmen,

xx Conny



Kennst du schon meine anderen beiden Granola-Varianten?


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