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Hummus classic

Endlich habe ich es geschafft das Rezept für meinen klassischen Hummus aufzuschreiben und auf den Blog zu laden. Obwohl ich es mir schon so lange vorgenommen hatte, war dies eines der Rezepte, das ich immer wieder vor mit hergeschoben hatte :-).

Gerade bei Hummus war auch ich in der Vergangenheit - zugegebenermaßen - etwas faul. Ich habe ihn oft im Geschäft gekauft, weil es in dem Moment einfacher war und schneller ging. Über die Plastikverpackung war ich jedoch immer alles andere als erfreut und - Hand aufs Herz - ich war oft einfach zu faul ihn selbst zu machen.

Obwohl ich versuche, beim Einkaufen auf viele Dinge zu verzichten und sie mir lieber selbst zubereite (einige pflanzliche Drinks z.B.), gelingt mir das nicht immer und der Zeitfaktor spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle.

Ich habe für mich dieses Jahr beschlossen, dass ich wieder einige Lebensmittel selbst verarbeiten und herstellen möchte, daher starte ich in das neue Jahr mit dem Hummus-Rezept.

Hummus ist so vielseitig einsetzbar, ob als Brotaufstrich, als Dip zu einer Rohkostplatte, als Ergänzung zu Ofenkartoffeln oder als Füllung für Wraps. Außerdem kann er auch leicht transportiert und zur Arbeit/auf Reisen o.ä. mitgebracht werden. Ursprünglich kommt Hummus aus der orientalischen Küche und ist bereits im Originalrezept vegan. Häufig wird er mit Koriander zubereitet (was wohl nicht jedermanns Sache ist) und als Dip zu Falafeln gereicht. 

Bei Hummus hat wohl jede/r eine Lieblingsvariante. Meine ist ohne Koriander, dafür mit etwas Knoblauch und Kurkuma. Natürlich ist das Rezept, wie immer, variabel und lässt sich beliebig abwandeln oder ergänzen.



Hummus classic


Zutaten

  • ca. 230g Kichererbsen, abgeseiht (bei mir ein kleines Tetrapack, auch Glas/Dose möglich)*

  • 1/2 Zitrone, den Saft davon

  • 2 EL Tahini (Sesammus)

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1/2 TL Kurkuma

  • 1 EL Olivenöl

  • 50ml Wasser

  • Prise schwarzer Pfeffer

  • Prise Salz


Zubereitung Hummus


*Bei vorgekochten Kichererbsen aus dem Glas/der Dose/dem Tetrapack: in einem Sieb abseihen und unter fließendem Wasser gut abspülen. So spült man die Schleimstoffe aus und macht sie leichter verdaulich. Wer dennoch Verträglichkeitsprobleme hat, kann auch die feinen Häutchen der Kichererbsen abziehen, ansonsten können sie getrost mitverzehrt werden.

*Bei getrockneten Kichererbsen: hier muss eine geringere Menge gewählt werden, um auf die entsprechende Menge in gekochter Form zu kommen (durch Faktor 2,25 dividieren) - das entspricht also einer Menge von ca. 102g Kichererbsen getrocknet. Die Kichererbsen über Nacht einweichen, am nächsten Tag abseihen, abspülen, mit frischen Wasser aufsetzen und weich kochen. Dann wie folgt weiter verarbeiten.


Die Kichererbsen mit den restlichen Zutaten in einen Standmixer geben, die Knoblauchzehe hineinpressen & alles gut durchmixen bis ein cremiger Hummus entsteht.


Das war es schon mit der ganzen Zauberei - wirklich easy, oder?


Wenn da das Selbermachen nicht eine adäquate Option ist, um etwas Verpackungsmüll einzusparen...? ;-)


Viel Spaß beim Ausprobieren,

eure

Cornelia





Die Nährwertangaben für die komplette Rezeptmenge sind der Tabelle zu entnehmen.

(Berechnung mit www.cronometer.com)